Die Zornedinger JU Ein actionreiches erstes Jahr

Seit ihrer Neugründung im Januar 2024 ist die Junge Union in kürzester Zeit zu einem zentralen Bestandteil des politischen Lebens in Zorneding geworden. Mit viel Elan hat das Vorstandsteam, angeführt von Alexander Niebler, zahlreiche Aktionen umgesetzt, vom sommerlichen Beachvolleyballturnier bis zum politischen Diskussionsabend mit Staatskanzleiminister Dr. Florian Herrmann. Nicht zuletzt war die JU beim Europawahlkampf 2024 eine wichtige Stütze für unsere Europaabgeordnete Prof. Dr. Angelika Niebler. Das breite Angebot an Aktivitäten und das Engagement unserer Mitglieder war deutlich sichtbar und hat sich in vielen Neueintritten ausgezahlt – waren wir bei der Gründung des Ortsverbands noch zu fünfzehnt, so kamen im Laufe des Jahres über 20 weitere Mitglieder hinzu. Zorneding war damit vom Neustart weg einer der am stärksten wachsenden Ortsverbände in ganz Oberbayern. Darauf lässt sich aufbauen.

Auch im Kreis- und Bezirksverband der JU ist Zorneding mittlerweile personell inzwischen stark verankert. Unser Vorsitzender Alexander Niebler übernimmt hier als Bezirksgeschäftsführer des größten Bezirksverbands der Jungen Union Deutschland mit knapp 5.500 Mitgliedern Verantwortung. Auf der Kreisversammlung der JU Ebersberg am 12. April 2025 in Poing wurden zudem mit Johannes Hopfner und Dominik Schwab zwei engagierte JUler aus Zorneding in den Kreisvorstand der Jungen Union als Beisitzer gewählt.

Ein Highlight für viele Mitglieder der JU war die Brüssel-Reise des Bezirksausschusses im vergangenen März: Innerhalb von drei Tagen erkundeten 30 engagierte Mitglieder der JU, darunter auch vier Vertreter aus Zorneding, das Hauptquartier der NATO, das Europäische Parlament und die Europäische Kommission. Den Auftakt machte ein Gespräch mit einem hochrangigen Mitglied der deutschen NATO-Delegation über den Krieg in der Ukraine und die Zukunft der NATO, an der seit dem erneuten Amtsantritt Donald Trumps wieder Zweifel aufkommen. Mit Europaabgeordneten der EVP aus Italien, Schweden, Portugal und Deutschland sprachen wir anschließend über die Prioritäten, die sie in der neuen Legislaturperiode setzen möchten. Hier standen Themen aus der Agrar- und Handelspolitik im Vordergrund, aber auch das Thema der gemeinsamen europäischen Verteidigung. Mit Lydia Pereira, der Vorsitzenden der Jungen Europäischen Volkspartei, haben wir über die Weiterentwicklung der politischen Jugendorganisationen der EU hin zu einer transnationalen Jugendbewegung, wie es die erst vor einiger Zeit gegründete Partei Volt vormacht, gesprochen. Den absoluten Höhepunkt bildete das Treffen mit der Kommissionspräsidentin Ursula von der Leyen: Bei einem gemeinsamen Abendessen im bekannten Berlaymont-Gebäude stellte sich die Chefin der EU-Kommission unseren Fragen zu den großen Linien der Europapolitik und zeigte sich als herzliche und zugängliche Gastgeberin, aber auch als klar orientierte und tatkräftige Spitzenpolitikerin. Ein besonderer Dank gilt dabei der oberbayerischen Europaabgeordneten Prof. Dr. Angelika Niebler, die uns dieses besondere Erlebnis ermöglicht hat!

Die Junge Union Deutschland hat schließlich auch die Koalitionsverhandlungen von Union und SPD als aufmerksame, kritische Stimme begleitet. Nach dem für viele enttäuschenden Ergebnis der Bundestagswahl war klar, dass ein Koalitionsvertrag ohne einen klaren Akzent auf den Positionen der Union als – trotz allem – klarer Wahlsiegerin nicht die Zustimmung der JU finden würde. Auch wenn der nun vorliegende Vertrag in manchen Punkten, insbesondere der Ermächtigung zu einer gigantischen Neuverschuldung des Bundes, den Unionswählern einiges zumutet: Die CSU hat sich mit ihren zentralen Wahlversprechen – einer Senkung der Gastro-Mehrwertsteuer, der Stärkung der Mütterrente, einer grundlegenden Reform des ungerechten Bürgergeldes und einer klaren Linie beim Thema Asyl und Migration – durchsetzen können. Die JU wird die Umsetzung dieser Versprechen im Auge behalten und, wenn nötig, deutlich anmahnen.

Dominik Schwab, JU-Vorstand

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